11.11 Distemper und Johnny Mauser in Rostock

Antifascist Crew

Each one – Teach one!

ZSK sind zurück

Hier die Stellungnahme der Band:

Wir werden in den nächsten Monaten einige ausgewählte Reunion-Konzerte spielen. Im Dezember geht es los. Vier Dates stehen schon fest. Wir freuen uns riesig darauf, noch einmal gemeinsam auf der Bühne zu stehen und mit Euch zu feiern. Dass wir dann gleich noch mit so großartigen Bands wie Millencolin, Donots und den Goldenen Zitronen zusammen auftreten, ist natürlich ein Kracher.

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12.10.2011 Barcelona: Antifas gegen Nazikonzert

29.10.2011: Höxter

In der Lütmaserstraße in Höxter stehen mehrere Häuser, die als „Flüchtlingsunterkünfte“ genutzt werden. Diese Häuser werden von der Stadt Höxter zur Verfügung gestellt. In diesen Häusern müssen ca. 40 Menschen unter katastrophalen Umständen leben. Abseits der guten deutschen Mitte, sollen sich die Asylsuchenden so unauffällig wie möglich verhalten. Wer unter ständiger Zukunftsangst leben muss kann es sich eben nicht leisten aufzufallen. Unauffällig bleibt nur, wer sich den bürokratischen und polizeilichen Repressionsmechanismen fügt. Diese Unterdrückung formuliert sich unter anderem durch Residenzpflicht, Essensmarken, ungeklärten Aufenthaltstatus und Schikane der örtlichen Behörden. Wer sich dennoch auffällig verhält, sei es bewusst oder unbewusst, muss mit harten Sanktionen, Haft in Abschiebeknast oder der direkten Abschiebung rechnen. Als ob das nicht genug wäre, sind die Bewohner_innn dem alltäglichen Rassismus der Musterdeutschen um sie herum ausgesetzt. Beleidigungen und Benachteiligung sind Alltag .Ob in der Schule, in den Ämtern, auf der Straße, beim Einkaufen bzw. einlösen der Essenmarken. Auch das Empfangen von Besuch ist ihnen nur bis einschließlich 10 Uhr erlaubt und wer sich dem solidarisch in den Weg stellt, dem wird vom Hausmeister gedroht, angezeigt zu werden.In den Ämtern wird jungen Aktivist_innen erzählt, dass in den „Asylantenunterkünften“ Vergewaltiger und Kriminelle leben, sie sollten aus diesen Gründen den Kontakt zu den Bewohnern abbrechen.Das werden wir sicher nicht und wir werden weiter hin unsere Freunde im „Flüchtlingsheim“ unterstützen und mit ihnen für ein menschenwürdiges Leben kämpfen! Wir fordern alle aufmerksamen Bürger auf sich ebenso zu verhalten. Solidarität macht stark! (mehr…)

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Nürnberg: Demo & Festival

Am Samstag, 28. Mai 2011 findet in Nürnberg eine antikapitalistische Demonstration und am Abend ein Antifa-Festval statt. Unter dem Motto „Kapitalismus kennt keine Grenzen – Unser Widerstand auch nicht!“ geht es los um 13 Uhr am Plärrer [Info].

Am Abend findet das 4. Antifa-Soli-Festival im Stadtteilzentrum Desi, Brückenstr. 23 statt [Info].

28.05.2011 in Nürnberg: Demo (13 Uhr, Plärrer) & Festival (17 Uhr, Desi)

Neonazis aus Kreuzberg vertrieben!

Der Neonazi-Aufmarsch am 14. Mai 2011 in Kreuzberg wurde durch 800 Menschen mit spontanen Blockaden und direkten Aktionen gestoppt. Keine 100 Neonazis aus der gesamten BRD versammelten sich am U-Bhf Mehringdamm. Schon nach kurzer Zeit blockierten mehrere hundert Gegendemonstranten sämtliche Straßen.

Bei einem Ausbruchversuch griffen die Neonazis am U-Bhf Mehringdamm mehrere unbeteiligte Menschen mit migrantischen Hintergrund an – die teilweise schwerverletzt wurden. Auch auf am Boden sitzende Blockierer traten sie ein. Die Berliner Polizei – die den rassistischen Aufmarsch in Absprache mit den Neonazis bis zuletzt geheim hielt – zeigte sich komplett überfordert. Nur durch entschlossene Selbsthilfe konnten Antifaschisten Schlimmeres verhindern.

Damit ist die Berliner Polizei für die rechten Übergriffe genauso verantwortlich wie die Berliner Neonazis um Sebastian Schmidtke (NPD) und den Nationalen Widerstand Berlin.

Pressemitteilung der ALB: [hier]

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Noise and Resistance – Voices from the DIY Underground

Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm „Noise and Resistance“. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich : Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls.

Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS – Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands in Schweden – immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung „Do it yourself!“ zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist.

„Noise and Resistance“ ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht – und der beste Punk-Sound, den man seit Jahren gehört hat.

http://www.noise-resistance.de/